> Curriculum Vitae
|
Dir. u. Prof. Dr. Gerhard Kilger Leiter der DASA
|
| Jahrgang 1946, geboren und Schulbesuch in Tübingen |
| 1967 - 1974 Studium an den Universitäten Freiburg i.Br. und Tübingen in Physik und Philosophie, Promotion Dr. rer. nat. 1980 am Institut für Angewandte Physik der Universität Tübingen über Elektronenstrahllitographie (Nebenfach Philosophie). |
| 1974 - 1980 wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Angewandte Physik, Aufbau und Leitung eines Halbleiterpraktikums, Forschungstätigkeit im Bereich der Microminiaturisierung für die Herstellung von Halbleiterchips. |
| Seit 1972 Nebentätigkeit als freier Künstler und Dozent für Lithographie an der Europäischen Sommerakademie in Trier, an der Universität Tübingen und den Künstlerhäusern in Heidelberg, Mannheim und Tübingen. |
| Von 1980 - 1988 Konservator und Oberkonservator am Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, Planungs- und Aufbauarbeiten eines großen Technikmuseums. |
|
Seit 1988 Direktor der DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung) in Dortmund, Leitung der Planungs- und Aufbauarbeiten sowie des Betriebs. Die DASA ist als Bundeseinrichtung eines der größten und modernsten Technikmuseen Deutschlands (12.900 qm Ausstellungsfläche). Sie erhielt 1996 den Michelettipreis für das beste europäische Technik- und Industriemuseum.
|
|
Gerhard Kilger hat in den Jahren 1975 - 1980 als einer der ersten Experten für Mikrominiaturisierung auf internationaler Ebene an der Erarbeitung der physikalischen Grundlagen für spätere Chipherstellung mitgewirkt und dabei an internationalen Kongressen und Kooperationen mitgearbeitet. Dies war 1980 auch der Grund für die damalige Landesregierung von Baden- Würtemberg, Herrn Kilger mit den konzeptionellen Planungsarbeiten eines innovativen Technikmuseums zu beauftragen. Die Erfahrungen beim Aufbau dieses Museums waren auch für die Beauftragung in Dortmund maßgeblich. |
|
Als Direktor und Professor ist Herr Kilger auch als Führungskraft in die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin integriert, dadurch ist er nicht nur in Fachgremien des Museumswesens, sondern auch im Bereich der Arbeitswissenschaften sowie durch entsprechende Publikationen vertreten. Die Schwerpunkte liegen gegenwärtig auf folgenden Themen: > Szenographie: internationales Netzwerk und jährliche Kongresse zu modernen Fragen der Ausstellungsgestaltung > Public Understanding of Science: Bildungspolitische Umsetzung durch Popularisierung von wissenschaftlichen Themen. > Neue Qualität der Arbeit: Mitwirkung bei der Ministerinitiative INQA > Arbeit und Ethik
|
|
Wichtige neue Publikationen: > Neue Qualität der Arbeit, wie wir morgen arbeiten werden. (Frankfurt a.M., 2002) > Quality of Work as a cultural Achievement of the Present (Stuttgart, 2003) |